Papst Leo XIV. hat die Katholiken in Monaco aufgerufen, sich leidenschaftlich für den Glauben und das Lebensrecht aller einzusetzen. „Verkündet das Evangelium des Lebens, der Hoffnung und der Liebe; bringt allen das Licht des Evangeliums, damit das Leben jedes Mannes und jeder Frau von der Empfängnis bis zu seinem natürlichen Ende verteidigt und gefördert wird“.
Archiv des Autors: Georg Kopetzky
Vision einer zuhörenden Kirche
In einer ersten, gut 15-minütigen Ansprache vor zahlreichen Gläubigen im voll besetzten St.-Paulus-Dom in Münster stellte Bischof Wilmer am Mittwoch die Kirche als „gemeinsamen Weg“ dar. Die Haltung der Kirche heute müsse sein: aufsuchen, zuhören, verstehen und dann gemeinsam vorangehen. Mit Blick auf die Herausforderungen der Gegenwart sagte er: „Nicht alles wissen, nicht alles erklären können, aber unterwegs sein und darauf vertrauen.“
Mehrheit der Russen besucht nie einen Gottesdienst
In Russland kehren einer Umfrage zufolge immer mehr Menschen der orthodoxen Kirche und anderen Religionsgemeinschaften den Rücken. 55 Prozent der Erwachsenen besuchen laut eigenen Angaben nie einen Gottesdienst.
Urknall „zutiefst katholisch“
Der Leiter der Vatikanischen Sternwarte, Jesuitenpater Richard Anthony D’Souza, sieht zwischen Wissenschaft und Glauben keinen Gegensatz. „Die Theorie vom Urknall ist zutiefst katholisch!“ Die biblische Schöpfungsgeschichte versteht D’Souza dabei ausdrücklich nicht wörtlich. Vielmehr stehe sie „im absoluten Einklang“ mit Urknall- und Evolutionstheorie.
Verheiratete zu Priestern weihen
Inmitten der andauernden Reformdebatte der katholischen Kirche hat ein Vorstoß des belgischen Bischofs Johan Bonny internationale Aufmerksamkeit auf sich gezogen. In einem aktuellen Hirtenbrief erhob er nicht nur erneut die Forderung, endlich eine Weihe geeigneter verheirateter Männer zu Priestern zu ermöglichen. Der Bischof von Antwerpen ging noch einen Schritt weiter: Er kündigte an, „alles daran zu setzen“, um bis 2028 entsprechende Weihen in seiner Diözese vorzunehmen.
Gemeinsamer synodaler Weg
Das Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels (Oberösterreich) wird vom 14. bis 17. September 2026 zum Zentrum der Diskussion über Synodalität in Europa. Unter dem Titel „Synodalität in Europa gestalten: Von der Vision zur Roadmap“ treffen sich Verantwortliche, Delegierte und Interessierte aus ganz Europa, um konkrete Schritte für die Umsetzung des weltkirchlichen synodalen Prozesses zu erarbeiten.
Ich glaube, Gott ist in uns
Glaube und Spiritualität jenseits institutioneller Vorgaben prägen den Wiener Universalkünstler André Heller, wie er im Interview mit der Kirchenzeitung „Der Sonntag“ ausführt. So sei Gott nicht „bei einer Religion“, sondern: „Ich glaube, Gott ist in uns und wir sind in ihm“.
Vor Angststörungen schützen
Religiöser Glaube ist laut einer neuen Studie ein entscheidender Schutzfaktor für die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Länder, in denen Religiosität stark an Bedeutung verloren hat, weisen demnach einen vergleichsweise hohen Anstieg von Angststörungen auf.
Veränderungen nicht scheuen
Damit die Kirche lebendig bleibt, muss sich laut dem Theologen Jürgen Werbick alles ändern, was sie daran hindert, Gottes Menschenfreundlichkeit zu bezeugen.
Mut zum Kind
Als „gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die auf zwei Ebenen gleichzeitig angegangen werden muss“ sieht der Katholische Familienverband (KFÖ) die sinkenden Geburtenraten in Österreich. Jungen Menschen müsse „Mut zum Kind“ gemacht werden, was jedoch gute Rahmenbedingungen ebenso wie ein positives gesellschaftliches Klima benötige, hob KFÖ-Präsident Peter Mender in einer Aussendung vom Montag hervor.
