Christinnen und Christen dürften angesichts einer Instrumentalisierung des Christentums zur Legitimation von Macht, Gewalt und Ausgrenzung nicht länger schweigen: Das hat die Innsbrucker Theologin Michaela Quast-Neulinger bei der Österreichischen Pastoraltagung in Salzburg betont. Nötig sei eine theologische Selbstkritik der Kirche sowie eine politische Theologie, die Verwundbarkeit als Grundlage von Empathie, Solidarität und demokratischer Verantwortung verstehe. Denn: Glaube impliziere immer auch Weltgestaltung und sei politisch, „weil Glaubende nach einer Veränderung der Welt hin zum Guten streben“.
Kirche darf zu Machtmissbrauch nicht schweigen
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