Archiv für den Autor: Georg Kopetzky

Slowakei: Papstbesuch ein politisches Signal

Als bisher einziger hochrangiger Politiker der Slowakei hat sich der frühere Parlamentspräsident und vormalige Dissident Frantisek Miklosko zum bevorstehenden Besuch von Papst Franziskus ausführlich zu Wort gemeldet. Die Papstvisite im September werde “pastoralen Charakter” tragen, erfolge jedoch “auf Grund der Einladung von Präsidentin Zuzana Caputova, der die Ouvertüre des Besuchs zukommen” werde.

(Auszug aus kathpress)

Kirche ist nicht dazu da, das Leben schwerer zu machen

Die frühere deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Annette Schavan, beklagt ein Gefühl von Schwermut in der katholischen Kirche. “Kirche ist nicht dazu da, Tristesse zu verbreiten. Sie ist nicht dazu da, das Leben noch schwerer zu machen, als es sowieso ist”, sagte die ehemalige Bundesbildungsministerin. “Etwas von der Heilsamkeit der Botschaft muss deutlich werden. Das muss unser Bemühen in allem Engagement sein.”

(Auszug aus kathpress)

Urlaub dient auch der “Ökologie des Herzens”

Erstmals nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus hat Papst Franziskus wieder das sonntägliche Mittagsgebet auf dem Petersplatz geleitet. Dabei lud er die Gläubigen ein, die Urlaubszeit zu nutzen, sich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch zu erholen. Es gehe darum, Ruhe, Kontemplation und Mitgefühl wiederzufinden. Nur wer seelisch ausgeruht sei, könne auch Mitgefühl für andere entwickeln.

(Auszug aus kathpress)

Kircheneinheit setzt Vertrauen voraus

Zwischen Ost- und Westkirche braucht es mehr vertrauensbildende Maßnahmen. Das sieht Kardinal Kurt Koch, Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, als die vielleicht wichtigste Voraussetzung zur Kircheneinheit. Als ein massives ökumenisches Probleme ortet er derzeit allerdings die innerorthodoxen Spannungen, vor allem zwischen den Patriarchaten von Moskau und Konstantinopel.

(Auszug aus kathpress)

Kirche muss stärker auf soziale Gruppen zugehen

Die Kirche muss aus Sicht des deutschen Religionssoziologen Michael Ebertz stärker auf das Individuum und auf unterschiedliche soziale Gruppen zugehen. Sie müsse sich davon verabschieden, “quasi staatsanalog zu sein und mit ihren Pfarren das ganze Land abzudecken”. “Sie müsste Menschen unterschiedlicher Milieus ‘spirituelle Tankstellen’ bieten. Orte, an denen sie ‘geistliche Lebensmittel’ bekommen, etwas für ihr Leben.” Um an solche Orte zu gehen, nähmen Menschen durchaus entsprechende Entfernungen in Kauf.

(Auszug aus kathpress)

Kirche in Polen nicht politisch instrumentalisiert

Der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz pocht auf die Distanz der katholischen Kirche zu politischen Parteien. “Die Kirche steht nicht auf der Seite der Rechten, der Linken oder der Mitte, denn die Kirche hat ihre eigene Seite; die Kirche muss auf der Seite des Evangeliums stehen”, sagte Erzbischof Stanislaw Gadecki.

(Auszug aus kathpress)