Archiv für den Autor: Georg Kopetzky

Griechisch-katholische Kirche der Ukraine hält Synode in Rom

Papst Franziskus hat der Synode der mit Rom unierten griechisch-katholischen Kirche der Ukraine im Vatikan zum Beginn ihrer Arbeiten Tipps gegeben. “Eine Synode ist kein Parlament”, sagte der Papst bei einer Audienz für die in Rom versammelten Bischöfe. Sie dürfe nicht als Meinungsumfrage mit anschließenden Kompromissen missverstanden werden. Es sei wichtig, die Meinung der Laien zu kennen, aber “ohne Heiligen Geist ist es keine Synode”, so Franziskus. Es dürfe bei einer Synode auch Meinungsverschiedenheiten und Streit geben, solange der Heilige Geist gehört werde. Zudem müsse das Thema Evangelisierung als “Identität der Kirche” präsent sein.

(Auszug aus kathpress)

Soziale Aufbauarbeit der Kirche in Weißrussland

Viel Lob für den Einsatz der katholischen Kirche in Weißrussland hat Bischof Manfred Scheuer geäußert. Sie leiste angesichts der sozialen Not im Land “wichtige Aufbauarbeit”, sorge sich ganzheitlich um die Menschen und sei in der Gesellschaft mit viel Mut präsent, erklärte der Linzer Diözesanbischof nach der Rückkehr von einem einwöchigen Besuch von Sozial- und Pastoralprojekten in mehreren weißrussischen Diözesen.

(Auszug aus kathpress)

Kardinal Marx: Regionale Einschränkung des Zölibats denkbar

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, zeigt sich offen für eine Einschränkung des Zölibats. Er könne sich “durchaus vorstellen, dass man zu dem Ergebnis kommen kann, dass es sinnvoll ist, unter bestimmten Voraussetzungen in bestimmten Regionen verheiratete Priester zuzulassen”.

(Auszug aus kathpress)

Ökumene braucht “mutige Schritte”

Der Weg der ökumenischen Annäherung zwischen Katholiken und Orthodoxen braucht nach Worten von Papst Franziskus “neue, mutige Schritte”. Schwierigkeiten und Meinungsverschiedenheiten dürften nicht davon abhalten, schrieb er in einem Brief an Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel, das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie.

(Auszug aus kathpress)

Vatikan verbindet Diplomatie und ökumenisches Engagement

“Den Frieden dorthin zu bringen versuchen, wo bisher Zwietracht herrschte, die Vergebung als einzig wirksame Medizin nach Jahrhunderten der gegenseitigen Verständnislosigkeit betrachten und nie vergessen, dass man der Nächstenliebe nicht ohne der Wahrheit begegnen kann”: So charakterisierte Kardinal-Staatssekretär Pietro Parolin vor den auf Initiative des “Rates der Europäischen Bischofskonferenzen” (CCEE) in Rom versammelten europäischen Bischöfen der katholischen Ostkirchen die Linie des Heiligen Stuhls sowohl im Bereich der Diplomatie als auch des ökumenischen Engagements.

(Auszug aus kathpress)