Archiv für den Autor: Georg Kopetzky

Synodaler Weg in Deutschland sehr beeindruckend”

“Sehr spannend und sehr beeindruckend” hat ein hochrangiger Vertreter des Laienapostolates in Österreich die erste Etappe des “Synodalen Weges” der katholischen Kirche in Deutschland erlebt: Wolfgang Rank, der Präsident des Katholischen Laienrates (KLRÖ) nahm auf Einladung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) als Beobachter an der Synodalversammlung von 30. Jänner bis 1. Februar in Frankfurt teil, die nach dem kirchlichen Missbrauchsskandal verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen sollte. Dabei wurden nicht nur bekannte “heiße Eisen” wie Zölibat, Sexualmoral oder die Stellung der Frau angesprochen, sondern auch grundsätzliche Fragen rund um Macht und Gewaltenteilung in der Kirche.

(Auszug aus Kathpress)

Russische Kirche will keine Massenvernichtungswaffen mehr segnen

Die russisch-orthodoxe Kirche diskutiert über ein Verbot der Segnung von Massenvernichtungswaffen. Das Moskauer Patriarchat veröffentlichte den Entwurf des Dokuments “Über den Segen orthodoxer Christen für die Erfüllung des Militärdienstes”. Dieser schließt die Segnung von Waffen aus, “deren Gebrauch den Tod einer unbestimmten Zahl von Menschen herbeiführen kann”.

(Auszug aus kathpress)

Russische Kirche – Patriarch will Gottesbezug in Verfassung

Die orthodoxe Kirche macht sich für einen Gottesbezug in Russlands geplanter neue Verfassung stark. “Lasst uns beten und arbeiten, damit in unserem Grundgesetz Gott erwähnt wird”, sagte der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I.in Moskau. Die Mehrheit der russischen Bürger glaubten an Gott; nicht nur orthodoxe Christen, sondern Muslime und viele andere.

(Auszug aus kathpress)

Kirchenstreit in Montenegro

Der montenegrinische Präsident Milo Djukanovic will sich den Massenprotesten gegen ein neues Kirchengesetz nicht beugen. Das neue Gesetz sieht vor, dass die Kirchen einen Besitznachweis für Kirchen, Klöster und Grundstücke erbringen müssen, die ihnen bereits vor 1918 gehört hatten – also noch vor der Eingliederung Montenegros in das dann gegründete Königreich Jugoslawien. Diese Regelung wird von der in Montenegro dominierenden, Belgrad unterstellten serbisch-orthodoxen Kirche (SOK) strikt abgelehnt; diese steht in einem Konkurrenzverhältnis zur neuen autonomen montenegrinisch-orthodoxen Kirche (MOK).

(Auszug aus kathpress)

Bartholomaios warnt vor Nationalismus im kirchlichen Bereich

“In erster Linie sind wir orthodoxe Christen und dann erst Griechen, Russen, Bulgaren, Ukrainer oder sonst etwas”: Dies betonte der Ökumenische Patriarch Bartholomaios. Seit dem Fall des Kommunismus sei leider ein Wiederaufleben des “Phyletismus” im kirchlichen Bereich festzustellen. Unter “Phyletismus” wird im orthodoxen Sprachgebrauch der in die Kirche eingedrungene Nationalismus des 19. Jahrhunderts verstanden.

(Auszug aus kathpress)

Tschechiens Kirche verzeichnet 375.000 regelmäßige Messbesucher

Die jüngste Zählung der Gottesdienstbesucher in der katholischen Kirche der Tschechischen Republik vom Oktober 2019 hat keine gravierenden Änderungen gegenüber der letzten Zählung vor fünf Jahren ergeben. Laut der Befragung gehen 375.000 Personen mindestens einmal wöchentlich in die Kirche, was 8,2 Prozent der Getauften entspricht. Knapp ein Fünftel davon ist jünger als 20 Jahre.

(Auszug aus kathpress)