Archiv für den Autor: Georg Kopetzky

Zulehner: Religion hilft bei Bewältigung von “Mega-Challenges”

Die Menschheit steht vor “Mega-Challenges” – Herausforderungen, gegenüber denen die Corona-Pandemie und ihre Zähmung “nur ein Vorgeschmack” sind. Für deren Meisterung braucht es nach den Worten des Wiener Theologen “Menschen, die sich nicht durch ihre Ängste entsolidarisieren lassen”. Es brauche vielmehr einen hohen “Grundwasserspiegel des Vertrauens in den Kulturen und Gesellschaften”, zu denen “ein wahres Christentum” und “wahre Religionen” vieles beitragen können. “Es sind Religionen, die sich nicht zur Legitimation populistischer Politik missbrauchen lassen, sondern in ihrer Kraft, die Angst vor Tod und Verletzlichkeit zu zähmen, solidarische Menschen hervorbringen”.

(Auszug aus kathpress)

Weltsynode erneuert Mission der Kirche

) Der weltweite Zisterzienser-Generalabt Mauro-Giuseppe Lepori (62) setzt große Hoffnungen in die von Papst Franziskus gestartete Weltsynode der Katholischen Kirche. Die Kirche habe seit ihren Anfängen synodalen Charakter, betonte Lepori. Der gemeinsame Weg in der Nachfolge Christi sei eine konstitutive Dimension der Kirche, so der aus der Schweiz stammende Ordensmann: “Papst Franziskus hat verstanden, dass es besonders dringlich ist, diese Dimension wiederzuentdecken in der heutigen Zeit, in der die Kirche manchmal von Strukturen und Mechanismen erdrückt zu werden scheint, die ihre Mission absterben lassen.”

(Auszug aus kathpress)

Keine Bedenken gegen Schweineherz-Transplantation

Der Medizinethiker und evangelische Theologe Ulrich Körtner hält die in den USA erfolgte Einpflanzung eines gentechnisch veränderten Schweineherzens in einen Menschen für moralisch vertretbar. Ein großes Problem in der Transplantationsmedizin sei die Organknappheit. Menschliche Organe von Verstorbenen oder Lebendspenden reichten nicht, um den steigenden Bedarf zu decken.

(Auszug aus kathpress)

Orthodoxer Kirchenstreit um Afrika weitet sich aus

In der orthodoxen Kirche eskaliert der Konflikt zwischen den Patriarchaten von Moskau und Alexandrien wegen der Errichtung eines russisch-orthodoxen Verwaltungsgebietes in Afrika. Das Leitungsgremium des Patriarchats im ägyptischen Alexandrien warf Moskau am Mittwoch “Neo-Kolonialismus” und einen weltweiten Machtanspruch vor.

(Auszug aus kathpress)