Wie als Kirche präsent sein in Zeit der Differenz?

Ein tief greifender Mentalitätswandel seit den 1960er-Jahren, der mit der Betonung von Verschiedenheit und Individualität allen Formen von Gemeinschaft zu schaffen mache, stellt auch die Kirche vor große Herausforderungen. Wie die in Linz lehrende Fundamentaltheologin Isabella Guanzini  im Eröffnungsvortrag der Österreichischen Pastoraltagung unter dem Titel „Geistesgegenwart“ ausführte, gelte es Abschied von Attributen wie „urteilend“, „klerikal“, „patriarchalisch“ und „ideologisch“ zu nehmen. Stattdessen solle man für heutige Zeitgenossinnen und -genossen als Verschiedenheit präsent sein, und zwar „annehmend“, „mütterlich“, „freundlich“, „festlich“ und damit „einladend“.

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