Kardinal Marx: Kampf gegen Corona-Krise setzt falsche Akzente

Nach Ansicht des Münchner Kardinals Reinhard Marx setzen Politik und Gesellschaft beim Kampf gegen die Corona-Krise falsche Akzente. Es bleibe dabei, dass sich die Wirtschaft weltweit einzig an Kapitalinteressen orientiere.
Die Pandemie müsse eigentlich die Kräfte der Solidarität und der Orientierung am “Welt-Gemeinwohl” stärken, so Marx weiter: “Dann wäre die Krise auch eine Chance.” Stattdessen aber gebe es immer mehr Polarisierung, Nationalismus und Fundamentalismus. Und statt gegenzusteuern, seien auch die Hilfen der Staaten für die Wirtschaft darauf ausgerichtet, “dass alles möglichst schnell wieder in Gang kommt, ohne dass dahinter eine Idee der Gestaltung oder das Setzen neuer Prioritäten wirklich sichtbar würde”.

(Auszug aus kathpress)

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