Christus gibt Kirche und Welt Orientierung

Welt und Kirche brauchen gleichermaßen die Orientierung und Ausrichtung an Jesus Christus, um nicht der Selbstbezogenheit zu erliegen. Dazu hat Bischof Wilhelm Krautwaschl bei der gemeinsamen Eucharistiefeier im Rahmen der Vollversammlung der Bischofskonferenz aufgerufen. Gleichzeitig ortete der Grazer Bischof den von Papst Franziskus initiierten weltweiten Synodalen Prozess als eine Chance für die Kirche und die gesamte Gesellschaft. Beide bräuchten Erfahrungen des respektvollen Dialogs und demütigen Zuhörens, um nicht auseinanderzufallen.

(Auszug aus kathpress)

Deutsche Bischöfe und Laien werben europaweit für Reformdialog

In einer europaweiten Online-Konferenz haben deutsche Bischöfe und Laienvertreter für ihr Reformprojekt geworben. Zugleich versuchten sie den mehr als 140 Teilnehmenden der Diskussion aus den verschiedensten Ländern die Sorge zu nehmen, die deutschen Katholiken wollten nationale Sonderwege einschlagen, sich von der Weltkirche abspalten oder im Alleingang die Glaubenslehre ändern. “Die katholische Kirche in Deutschland bleibt katholisch, aber wir stellen Fragen”, betonte etwa der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf.

(Auszug aus kathpress)

Migranten an Außengrenze verdienen “volle Achtung”

Die katholische EU-Bischofskommission COMECE fordert von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union mehr Solidarität für die Migranten an der polnisch-belarussischen Grenze. “Jeder Mensch muss auf humane Weise behandelt werden. Migranten und Asylbewerber verdienen die volle Achtung ihrer Würde und ihrer Grundrechte, unabhängig von ihrem rechtlichen Status”, erklärte der COMECE-Vorsitzende Kardinal Jean-Claude Hollerich in Brüssel.

(Auszug aus kathpress)

Bätzing fordert Kirche zu “radikalem Perspektivwechsel” auf

Einen “radikalen Perspektivwechsel” der Katholischen Kirche fordert der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing. Die Frage “Was wird aus uns?” dürfe sich die Kirche nicht stellen, denn sie führe zu Frustration und Resignation. Vielmehr müsse die Kirche sich fragen: “Für wen sind wir da?”. Der Limburger Bischof erläuterte: “Wir haben eine Botschaft, von deren Kraft ich höchst überzeugt bin – das Evangelium entfaltet auch heute seine Kraft”.

Dazu müsse die Kirche sich verändern. “Wenn wir nichts verändern, dann werden wir radikal verändert werden”, so Bätzing. Er schlug dazu vor, neue Kontaktpunkte in anderen Milieus zu suchen. Kirche sollte immer alle ansprechen, sagte der Bischof.

(Auszug aus kathpress)