Salesianer laden zu Jugendcamp mit Handyverzicht

Kroatien ist nicht nur eine touristische, sondern zunehmend auch eine geistliche Destination geworden. Mit jedem Sommer wachse die Zahl der geistlichen Programme in den Diözesen an der Adria-Küste und im nahe gelegenen Plitvice-Nationalpark. Das Jugend-Büro der Kroatischen Bischofskonferenz koordiniert die Programme.
Ein handyloses Jugendcamp veranstaltet etwa der Salesianerorden. Das Angebot existiert seit zwei Jahren und ist ein großer Erfolg.

(Auszug aus kathpress)

Theologe verweist auf Zusammenhang von Spiritualität und Glück

“Menschen, die häufig beten und regelmäßig einen Gottesdienst besuchen, sind glücklicher.” Darauf machte der Salzburger Religionspädagoge Prof. Anton Bucher  aufmerksam. Zwischen Spiritualität und Glück gebe es nachweislich einen Zusammenhang. Wenn Menschen sich verbunden fühlten mit Gott, einer höheren Macht “oder auch mit der Natur”, dann würden sie Glück erfahren. Ein wichtiger Faktor dabei sei eine Haltung der Dankbarkeit auch “für kleine und unscheinbare Dinge”.

(Auszug aus kathpress)

Kirche in Tschechien will Weltjugendtag 2022 ausrichten

Der internationale katholische Weltjugendtag 2022 könnte womöglich in Tschechien stattfinden. Die Tschechische Bischofskonferenz werde sehr bald mit einem entsprechenden Antrag an die Regierung in Prag herantreten, berichtete Radio Prag am Freitag. Das Treffen für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 30 Jahren aus aller Welt wird vom Päpstlichen Laienrat mit dem jeweiligen Gastgeberland organisiert.

(Auszug aus kathpress)

Ungarischer Bischof für Abkehr vom Pflichtzölibat

Viel Beachtung findet derzeit in Ungarn ein Interview des Diözesanbischofs von Vac, Miklos Beer. Vor dem Hintergrund des wachsenden Priestermangels spricht er sich darin für eine Abkehr vom Pflichtzölibat aus. Auch geeignete verheiratete Männer könnten nach einer entsprechenden umfassenden Ausbildung katholische Priester werden.

(Auszug aus kathpress)

Ungarischer Bischof: Menschen in Not müssen aufgenommen werden

Der evangelisch-lutherische Bischof Tamas Fabiny, der in Ungarn zu den vehementesten kirchlichen Kritiker der aktuellen Flüchtlingspolitik zählt, hat seine Haltung in dieser Frage bekräftigt. Er plädiere nicht für eine unkontrollierte Aufnahme von Geflüchteten. Man dürfe aber nicht vergessen, dass dem einzelnen Notleidenden geholfen werden müsse. Es sei daher nicht hinnehmbar, dass alle Flüchtlinge wahllos an der Grenze abgewiesen werden.

(Auszug aus kathpress)

Erzdiözese Olmütz klagt auf Rückgabe von Unesco-Kulturerbe

Die mährische Erzdiözese Olmütz klagt auf Rückgabe des barocken Blumengartens in Kromeriz (deutsch Kremsier), der zum Unesco-Kulturerbe gehört. Der Blumengarten bilde einen Komplex mit dem Barockschloss sowie dem Schlosspark, die der tschechische Staat im Rahmen der Restitutionen an die katholische Kirche zurückgegeben worden seien.

Insgesamt hat sich der Staat gesetzlich verpflichtet, 56 Prozent der einst konfiszierten Gebäude, Wälder und Grundstücke zurückzugeben. Zusätzlich sollen 59 Milliarden Kronen (2,25 Milliarden Euro) über einen Zeitraum von 30 Jahren an die Kirchen ausgezahlt werden. Inflationsbereinigt müsste der Staat insgesamt rund 80 Milliarden Kronen (3,06 Milliarden Euro) zahlen.

(Auszug aus kathpress)